Aktionen

Aktionen

Kunstaktionen erregen Aufsehen, sie sind eine unmittelbare Form der Präsentation. Unmittelbar können sie den Ort verändern, eine Aussage treffen oder den kreativen Prozess vermitteln. Einige meiner Projekte habe ich hauptverantwortlich umgesetzt. Andere Projekte wurden in Zusammenarbeit mit vielen Menschen umgesetzt. Hier drei Beispiele (weitere folgen):

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sos_kinderdorfKunstprojekt mit dem SOS Kinderdorf/Mütterzentrum
in Salzgitter-Bad

Es entstand eine symbolische große Skulptur, in Gemeinschaftsarbeit mit der Künstlerin Julia Wally Wagner (Jujax) und den Menschen vom Mütterzentrum, einbezogen waren alle Generationen – von Kindern bis Senioren. Die Zeitung berichtete: »Weil das Mütterzentrum keine halben Sachen macht, haben sich Sabine Genther und ihre Mitarbeiterinnen professionelle Unterstützung geholt. Julia Wally Wagner experimentiert mit Werkstoffen und Farben und versucht sich an Fabelwesen, Pflanzen, Tieren und Menschen sowie zunehmend auch an abstrakten Bildelementen.«

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expo_schweizEXPO Schweiz 2002

2002 durfte ich zur Schweizer Expo anreisen, um dort als Künstlerin zu arbeiten. Das Engagement kam über die Agentur Burger Swiss zustande und verdanke ich – paradox wie das Leben ist: dem schwarzen Schaf (siehe unten). Die Chefin der Agentur in der Schweiz war davon so begeistert, dass sie mich unter mehreren Künstlern auswählte und ich von Juni bis September 2002 nach Biel gehen durfte. Ich habe dort mehrere Aufgaben durchgeführt – ein Bühnenbild gemalt für das Kuh-Event auf der Arteplage Murton. Es ist insgesamt 12 Meter breit und 1,90 Meter hoch, und ich habe es in sechs Teilen gemalt. Dabei möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die Künstler Rayk Amelang aus Regensburg und Marc Andre Dahinden aus Biel/Schweiz mich nach meinen Anweisungen hilfreich unterstützten. Mit dem bekannten Künstler Ted Scapa habe ich ein dreitägiges Kinder-Event mitgemacht, und zwar auf der Arteplage Neuchatel.

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schwarzes_schafDas schwarze Schaf

Die Stadt Köthen schrieb einst einen Kuh-Wettbewerb aus! Künstler wurden aufgerufen, Entwürfe für dieses Tier-Event der Plastikkühe einzureichen. So reichte auch ich – als erste – meine insgesamt neun Entwürfe ein. Es gab Künstler, die einen Zuschlag für 13 Kühe bekamen, andere bemalten nur eine, und Firmen die sehr sparsam waren, ließen ihre Kühe von ihren Mitarbeitern bemalen. Kurzum: Alle Malerinnen und Maler aus Köthen und der Umgebung bemalten mindestens eine Kuh. Nur ich bekam keine ab! Erst war ich traurig, dann wurde ich aktiv und so gesellte sich drei Wochen später das schwarze Schaf – mein schwarzes Schaf – zur bunten Kuhherde! Das Gute: Ein schwarzes Schaf passt in jede Horde eines Tier-Events! Das von Jujax ging auf Reisen.

Jujax by Jujax